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Mastektomie
  • Veröffentlichungsdatum: 12 September 2020
  • Aktualisierungsdatum: 20 Dezember 2025

    Mastektomie

    Brustkrebs ist bei Frauen zu einer häufigen Erkrankung geworden. Statistiken zufolge erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. In den letzten Jahren wird zudem ein Anstieg der Fälle bei jüngeren Frauen beobachtet.

    Dank frühzeitiger Diagnose konnte die Lebenserwartung der Patientinnen verlängert werden, und in vielen Fällen ist eine vollständige Entfernung der Brust nicht mehr erforderlich. Dennoch gibt es weiterhin Patientinnen, bei denen eine Mastektomie (vollständige Entfernung der Brust) notwendig ist. In solchen Fällen ist es von großer Bedeutung, die Lebensqualität der Patientinnen nach der Behandlung zu verbessern.

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    Was ist eine Mastektomie?

    Unter einer Mastektomie versteht man die vollständige Entfernung der Brust aufgrund von Brustkrebs. Je nach Größe des Tumors und Stadium der Erkrankung kann dies auch die Entfernung der Brustwarze und der Haut mit einschließen oder sich auf das Entfernen des Brustgewebes beschränken.

    Der Verlust einer Brust kann sowohl physische als auch psychische Probleme verursachen. Eine größere Gegenseite kann z. B. das Gleichgewicht der Wirbelsäule beeinträchtigen. Außerdem wirkt sich der Verlust auf das Körperbild aus und erinnert die Patientin bei jedem Blick in den Spiegel an die Erkrankung.

    Daher ist die Brustrekonstruktion ein wichtiger Teil der Krebsnachsorge. Sie hilft Frauen, sich wohler zu fühlen, Selbstvertrauen zurückzugewinnen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Heute wird die Brustrekonstruktion als Bestandteil der Brustkrebstherapie angesehen, wobei plastische Chirurgen Teil des Behandlungsteams sind.


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    Für wen ist eine Brustrekonstruktion geeignet?

    Wenn keine medizinischen Gegenanzeigen bestehen, kann eine Brustrekonstruktion in jedem Alter durchgeführt werden. Das Alter stellt hierbei keine Einschränkung dar.

    Wann sollte eine Brustrekonstruktion durchgeführt werden?

    Der Zeitpunkt wird gemeinsam von Allgemeinchirurg, Onkologe, plastischem Chirurgen und der Patientin festgelegt.

    • Frühstadium des Tumors: Hier können brusterhaltende Verfahren angewandt werden. Dabei wird nur das Tumorgewebe entfernt. Bei großen Brüsten kann währenddessen eine Verkleinerung vorgenommen werden (onkoplastische Mammoplastik). Nach Erhalt der Brust ist eine Bestrahlung erforderlich.
    • Fortgeschrittenes Tumorstadium: Meist wird eine spätere Rekonstruktion gewählt. Diese erfolgt 6–12 Monate nach Abschluss von Chemotherapie und Bestrahlung.
    • Kein Bedarf an Bestrahlung: Bei einer Mastektomie kann in derselben Sitzung ein Implantat eingesetzt werden.

    Der Ablauf wird individuell an die Situation der Patientin angepasst.

    Worauf sollte man vor der Operation achten?

    Wie bei anderen Eingriffen sollte mindestens 3 Wochen vor der Brustrekonstruktion das Rauchen und die Einnahme blutverdünnender Medikamente beendet werden. Auch auf grünen Tee und bestimmte Kräutertees sollte verzichtet werden.

    Bei späterer Rekonstruktion sollten vorab Mammographie und Ultraschall (USG) wiederholt werden, um die Planung und Nachsorge zu unterstützen.

    Wissenswertes zur Brustrekonstruktion

    Unabhängig von der Technik sind in der Regel mindestens zwei Sitzungen erforderlich, manchmal auch mehr. Der gesamte Prozess dauert meist etwa ein Jahr, wobei die erste Sitzung am längsten dauert.

    • Erste Sitzung: Formung der Brust mit Silikonimplantat oder körpereigenem Gewebe.
    • Zweite Sitzung: Kleine Korrekturen zur Symmetrieanpassung.
    • Dritte Sitzung: Rekonstruktion der Brustwarze unter Lokalanästhesie.

    Es handelt sich um einen langfristigen Prozess, bei dem jede Phase sorgfältig geplant wird, um ein natürliches und ästhetisches Ergebnis zu erzielen.

    Techniken der Brustrekonstruktion

    Rekonstruktion mit Silikonimplantat

    Die Sofortrekonstruktion erfolgt meist im Rahmen einer hautsparenden Mastektomie, bei der das Brustinnere entfernt und ein Silikonimplantat eingesetzt wird.

    • Platzierung des Implantats: Das Implantat wird meist unter den Muskel gesetzt. Dank neuer Techniken kann es in bestimmten Fällen, umhüllt von speziellen Materialien, auch auf den Muskel gesetzt werden. Dies ist möglich, wenn keine Bestrahlung geplant ist.
    • Patientinnen mit geplanter Bestrahlung: Statt Silikon wird ein Gewebeexpander eingesetzt. Dieser ballonähnliche Hohlkörper wird unter den Muskel gesetzt und nach 2–3 Wochen schrittweise mit Kochsalzlösung gefüllt. Etwa 6 Monate nach Abschluss der Bestrahlung wird er gegen ein dauerhaftes Implantat ausgetauscht.

    Rekonstruktion mit Eigengewebe

    Dabei werden Haut, Unterhautgewebe und bei Bedarf Muskelgewebe aus dem Bauch- oder Rückenbereich entnommen und zur Brust geformt. Diese Gewebestücke werden als „Lappen“ (Flaps) bezeichnet.

    • Verlagerung des Lappens: Das Gewebe kann mit Muskelanteil verschoben oder nach vollständiger Durchtrennung der Blutgefäße mikrochirurgisch an die Brustregion angeschlossen werden.
    • Rekonstruktion der Brustwarze: Nach Abschluss aller Operationen und Symmetrieanpassungen wird die Brustwarze unter Lokalanästhesie rekonstruiert, anschließend wird der Warzenhof durch Tätowierung nachgebildet.
    • Fettinjektion zur Symmetrie: Häufig wird zur Feinabstimmung eine Fetttransplantation eingesetzt.

    Worauf ist nach der Operation zu achten?

    Der Heilungsverlauf hängt von der gewählten Methode ab. Abgesehen von mikrochirurgischen Flaps reicht meist ein Krankenhausaufenthalt von 1–2 Nächten.

    • Drainagen: Sie leiten Blut aus dem Brustbereich ab und können je nach Menge bis zu einer Woche verbleiben.
    • Duschen: Etwa 48 Stunden nach der Operation ist lauwarmes Duschen erlaubt.
    • Alltag: Rückkehr in den Alltag meist nach 7–10 Tagen.
    • BH: Spezieller BH für 5–6 Wochen.
    • Sport: Leichte Bewegung wie Spazierengehen ab Tag 1, kein intensiver Sport in den ersten 6 Wochen.
    • Formgebung: Die endgültige Brustform stellt sich nach 3–6 Monaten ein.
    • Narben: Narben an Brust und Entnahmestelle sind möglich. Rauchverzicht verbessert die Heilung und das ästhetische Ergebnis.

    Die Einhaltung der ärztlichen Empfehlungen beschleunigt den Heilungsprozess und optimiert die Ergebnisse.